First week/ Première semaine

Heute vor einer Woche bin ich in Moncton angekommen. Trotz meiner Verspätung kam meine Gastfamilie an den Flughafen und holte mich ab, dass hat mich sehr gefreut! Ich wusste ich werde die ersten zwei Wochen in einem Camp verbringe wo ich Französischunterricht haben werde und auch einige Ausflüge machen werde. Also fuhr mich meine Gastfamilie zur Universität in Moncton, wo wir auf dem Campus wohnen, während des Camps. Ich war so müde dass ich nur noch ins Bett fiel ( es war etwa um Mitternacht als ich ankam). Am anderen Morgen lernte ich dann meine Zimmergenossinien richtig kennen. Es sind zwei Mädchen aus Mexiko, die wirklich sehr nett sind.  Wir sind insgesamt 16 AustauschschülerInnen. 11 davon sind aus Mexiko. Ein Mädchen ist aus der Slowakei und ein Mädchen aus den USA. Dann sind noch ich und zwei weitere Mädchen aus der Schweiz. Am Freitag hatten wir dann das erste mal «Class», also Französischunterricht. Es ist nicht dasselbe wie in der Schweiz der normale Unterricht es ist viel mehr spielerisch und sehr abwechslungsreich. Wir müssen fast jeden Tag einen kleinen Text schreiben oder wir spielen Spiele oder wir vergleichen unser Heimatland mit Kanada. Ich gehe sehr gerne zum Unterricht hier im Camp, denn es macht viel spass! Wir reden eigentlich immer Englisch während denn Aktivitäten und beim Essen. Nur wenn wir Schule haben probieren wir Französisch zu sprechen. Da wir aber alle dann auf eine französische Schule gehen werden, werden wir es alle lernen. Am Nachmittag machen wir meist etwas anderes. Einmal haben wir zum Beispiel ein Plakat für unsere Gastfamilie gestaltet, für den Tag an dem sie uns dann abholen kommen werden. Nach dem Abendessen gibt es dann meist noch irgendeine Aktivität. Zum Beispiel einen Film schauen oder eine Fotorallye. Um zehn Uhr ist dann immer Nachtruhe. Ich merke, dass es wirklich anstrengender ist in einer anderen sprache zu sprechen als sonst, weil man die ganze Zeit viel mehr überlegen muss, was man sagen will und wie man es sagen kann. Am Anfang hatte ich ein wenig angst etwas zu sagen aber nach dem zweiten Tag war es kein Problem mehr und es macht spass zu merken, dass man neue Wörter lernt, ohne sie wirklich lernen zu müssen. Ich mache natürlich immer noch viele Fehler, aber dass machen die anderen Austauschschüler ja auch und mit Händen und Füssen kann man sich immer verständigen. 😊

 

Regenbogenfarbiger Fussgängerstreifen auf dem Campusgelände

Acadie Rock in Moncton am 15.8.18

Ausflug zu den Hopewell Rocks

Alle Austauschschüler vom Sprachcamp in Moncton