Christmas / Noël

Am 24. Dezember gingen ich, meine Gastmutter und meine Gastschwester noch letzte Besorgungen machen. Danach besuchten wir eine Bekannte und gegen Abend waren wir dann wieder Zuhause. Wir assen Raclette und später konnten wir unsere Geschenke auspacken. Eine Tradition für viele Familien hier, ist es auch, für Weihnachten die gleichen Pyjamas als Geschenk zu bekommen. Das war auch bei meiner Familie der Fall und diese Tradition finde ich sehr toll!

Hier ist es Tradition, dass man für jedes Familien Mitglied einen Socken oder einen Strumpf an den Ofen oder den Kamin hängt und der Nikolaus kommt dann durch den Schornstein und füllt die Strümpfe mit kleinen Geschenken. In unseren Socken waren ein Gutschein, Ohrringe, Gesichtsmaske und Kopfhörer. Das war ziemlich cool, weil wir das ja bei uns nicht so machen.

Am 25. gingen wir dann zu einer Schwester meiner Gastmutter und dort war dann die ganze Familie versammelt und wir assen ganz traditionell den “Turkey”. Das ist hier das Standart-Menu an Festtagen.

Dann war Weihnachten auch schon so gut wie vorbei.

Das hiess dann für alle Geschäfte hier “Boxingday-Sale”. Ich ging am 27. Dezember dann mit ein paar Kolleginnen in die Mall und in allen Läden gab es grosse Sales. Aber um so mehr Leute hatte es dann auch. In einigen Geschäften sah ich nur die riesige Warteschlange zu den Anproberäumen oder den Kassen und entschliess schon gar nicht hinein zu gehen. Zwei der Kolleginnen die mit mir dort waren, wollten unbedingt etwas aus einem Laden kaufen, wo die Warteschlangen so unendlich lange waren. Sie verbrachten dann etwa 1,5h in der Warteschlange vor der Kasse und bei den Anprobekabinen bis sie endlich das hatten, was sie kaufen wollten.

Weihnachten hier, war gar nicht so anders als Zuhause. Etwas, was mir bei meiner Familie auffällt, ist ,dass sie das ganze nicht so festlich angehen. Das heisst sie ziehen sich nicht unbedingt etwas speziell an für Festtage oder so. Nicht dass das etwas schlechtes wäre aber dass ist manchmal etwas dass ich vermisse. Für mich ist Weihnachten ein besonderer Tag und nicht einfach wie jeder andere und ich mag es diesen Tag zu feiern und dazu gehört für mich, dass alles etwas spezieller ist. Dies ist natürlich bei jeder Familie anders und das macht es ja auch irgendwie spannend, um es mal etwas anders zusehen.

forth month / quatrième mois

Im letzten Monat sind einige Dinge passiert, die ich von der Schweiz nicht kannte aber dafür habe ich eigene Blogeinträge geschrieben…

Aufjedenfall läuft es in der Schule gut und es gefällt mir immer noch sehr gut hier! Viel neues habe ich aber nicht erlebet, denn auch hier hat man halt seine Routine und lebt einen normalen Alltag. Deshalb kann ich im moment nicht so viel neues berichten.

Menace terroriste

Am Freitag 30. November war eigentlich ein ganz normaler Schultag. Ich hatte meine zwei ersten Klassen und dann die dritte Stunde, die Mathematik ist. Die Stunde geht von 10:50 Uhr bis 11:50Uhr. Wir waren also in der Klasse und arbeiteten ganz normal an unseren Aufgaben, als um 11:30 eine etwas komische Durchsage von der Direktorin über die Lautsprecher ertönte. Sie sagte, dass wir uns in die Klassenzimmer einschliessen sollten wie bei einer der Terrorübungen aber wir normal weiter arbeiten konnten. Wir verstanden nicht genau was los war und einige meiner Klassenkameradinnen wurden etwas nervös. Ich habe mir zuerst nicht so viel dabei gedacht und unsere Lehrerin meinte nur, dass das sicher nur eine Sicherheitskontrolle sei und bis wir Mittagspause hätten wird das dann vorbei sein. Wir arbeiteten also einfach weiter. Um 11:50 Uhr war das ganze aber noch nicht vorbei. Wir mussten in den Zimmer bleiben und niemand durfte die Zimmer verlassen. Wir mussten dann nicht mehr weiter arbeiten sondern warteten einfach. Eine Kollegin, die in einer anderen Klasse war, schrieb mir dann ob ich wisse was los sei und ich antwortete ihr ich wisse nicht mehr als die Direktorin uns gesagt hatte. Wir machten uns dann etwas darüber lustig und sagten wir hätten jetzt Hunger und wir wollten etwas zu essen und so. Nach einer Weile, schrieb sie mir dann sie wisse, was los sei. Sie sagte mir, dass ein Typ aus der Umgebung mit seinen 30 Freunden bei der Schule aufkreuzen wolle und alle in der Schule töten wollte. Als ich das dann wusste, war ich schon etwas beunruhigt. Immer hin wussten wir nicht ob das jetzt wirklich noch passieren wir und wie lange wir dann noch in den Zimmern bleiben mussten. Passiert ist dann am Schluss zum Glück nichts und ich weiss nicht, ob die Polizei den Typen gefasst hat bevor er seinen Plan umsetzten konnte oder was genau passierte.

Das ganze dauerte dann noch bis um 13:30 Uhr und dann konnten wir wieder aus den Zimmern raus. Zuhause erfuhr ich dann auch, dass alle Eltern eine E-Mail bekamen in der es hieß Niemand konnte seinen Kindern eine Nachricht schreiben oder sie von der Schule abholen.

Ich war dann schon froh, als das alles vorüber war. Wenn ich jetzt so darüber Nachdenke ist es schon etwas beängstigend, dass so etwas einfach passieren könnte. Ich bin froh, dass ich so etwas in der Schweiz noch nie erlebt habe und ich hoffe ich werde es auch nie erleben!

Swissfood at school / l’aliment Suisse dans l’école

Ich bin im Komitee für die Austauschschüler an meiner Schule. In diesem Komitee, haben wir organisiert, dass wir von jedem Land aus dem die verschiedenen Austauschschüler kommen, Essen zubereiten.

Für die Schweiz, haben wir natürlich Schokolade aufgetischt, Lebkuchen und “Grittibänze” gemacht. Das kam sehr gut an in der Schule.

Die Leute hier sind sich solches Brot überhaupt nicht gewohnt. Überhaupt, Brot selber zu machen, kennt hier Niemand. Als ich der zuständigen Lehrerin gesagt habe, dass ich für die Schweiz dieses “Brot” vorschlage, war sie sich nicht sicher ob ich das ernst meine und ob das gut gehen würde. Als sie es dann aber probiert hatte, war sie schwer begeistert und wollte das ich es ein anderes mal nochmal mache. Auch die Schüler die es probiert hatten, fanden es gut.

 

Firealarm at school / alerte au feu

An einem Freitag während der Mittagspause, sass ich mit ein paar Freunden auf einer Bank in der Schule. Plötzlich ging ein Alarm los und alle rannten raus. Wir hatten verschiedenste Fälle in der Schule schon geübt, dass hiess wir wussten eigentlich was wir machen mussten. Wir gingen also raus und mussten zu unserer “Homeclass” gehen. Dort warteten wir dann. Etwas später kam dann die Feuerwehr und die Polizei. Nach etwa 20 Minuten, wurde der Alarm dann ausgeschaltet und etwas später konnten wir den wieder in die Schule.

Der Stundenplan für den Nachmittag wurde dann etwas geändert, dass wir pünktlich Nachhause konnten.

Den genauen Grund für den Alarm war nicht klar. Eine geplante Übung war es jedenfalls nicht. Es könnte sein, dass wegen der Umbauten in der Schule der Fehlalarm ausgelöst wurde.

An einem anderen Tag gab es dann noch eine Wiederholung von einer Terrorübung.

Ich bin mir solche Übungen nicht wirklich gewöhnt von meiner Schule in der Schweiz. Vor allem die Terrorübungen, machen einem dann schon ein bisschen ein komisches Gefühl.

Third month / troisième mois

Wegen dem Problem mit dem Internet, ist das drei Monats-update jetzt ziemlich spät….

in diesem Monat, ist irgendwie nicht so viel passiert. Wir hatten zwar Halloween und ich habe eine Tradition mit erlebt aber ansonsten gab es nicht so viele neue Sachen.

In der Schule merke ich langsam, dass ich endlich ein paar mehr Wörter im Französisch lerne. Das mit dem Endlich ging definitiv schneller! Aber ich mag es wirklich in der Schule immer Französisch zu sprechen.

Einmal bin ich mit meiner Gastfamilie in ein Schweizer Restaurant gegangen, dass es hier in der Umgebung gibt. Es war natürlich  nicht so gut wie Zuhause aber es war nicht schlecht. Meine Gastfamilie mochte vor allem das Raclette sehr gerne.

Power went off

Am 3.11.2018 am Abend waren ich und meine Gastschwester Zuhause. Wir hatten schon den ganzen Tag starken Wind und Regen. Gegen 21:00 Uhr flackerten dann erst mal alle Lichter und kurze Zeit später sassen wir im dunkeln. Das ganze Haus und die ganze Umgebung war ohne Strom.

Das ist eigentlich nichts ungewöhnliches hier, dass kann passieren. Das Problem war, dass es meistens um diese Jahreszeit noch nicht so Stürme gibt und dementsprechend waren die meisten Leute einwenig überrascht und waren darauf nicht so vorbereitet.

Ich und meine Gastschwester mussten dann erst mal überall Kerzen anzünden und warteten dann bis meine Gastmutter von der Arbeit kam. Sie sagte dann, dass wir am nächsten Tag schauen, ob der Strom wieder zurück ist oder nicht.

Am nächsten Morgen war es ja dann draussen wieder hell und man konnte wieder alles sehen im Haus. Der Strom war allerdings noch nicht zurück. Das heisst wir hatten auch kein Wasser, keine Heizung und wir konnten nichts kochen. Zum glück hat meine Gastfamilie aber einen Generator, den wir dann am Sonntag angeschaltet haben. Dann konnten wir kurz Duschen. Am Abend haben wir dann wieder überall Kerzen angezündet.

Montag sind wir dann in die Schule und am Abend kam dann der Strom zurück. Das Internet blieb aber aus. Das blieb die nächsten zwei Wochen so. Erst letzten Sonntag kam dann ein Elektriker, der das Internet flicken konnte.

Gestern Abend als ich mit meiner Gastfamilie Abendgegessen habe, sassen wir wieder plötzlich im dunkeln. Dass hiess, ein ungeplantes Candle light Dinner. Heute Morgen als ich aufgestanden bin, war der Strom aber wieder da.